Teil eines Werkes 
1. Bd. (1854)
Entstehung
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dere Schriftſteller gar zu wenig davon geſprochen. Es iſt das gefährlichſte Unthier der neuen Welt. In ſei⸗ nen extremen Kundgebungen führt es ins Narrenhaus oder zum Tod. Glücklich wer ihm auszuweichen ver⸗ ſteht, oder wer, wie ich, ſchon bei ſeinem Beginn einen guten Arzt findet, der durch die vereinigte Macht der Diät und der Medicin das Uebel abzuwenden vermag, bevor es überhandnehmen konnte.

In den Briefen au meine Schweſter habe ich die Koſenamen, die darin geſchrieben ſtanden, und die wir in Schweden unter nahen Angehörigen und guten Freunden gebrauchen, beibehalten, obſchon mancher Leſer ſie allzu kindiſch finden dürfte. Ich kann da nicht helfen. Ich habe ſie auszumerzen und andere paſſen⸗ dere hineinzuſetzen verſucht. Aber ſie wollten nicht paſſen; ſie ſahen ſteif, unnatürlich, langweilig aus. Beſſer alſo das Kindiſche als das Langweilige, dachte ich, und die kleinen Wörtchen dürften ſich vielleicht um der großen Gegenſtände willen verſchlucken laſſen, die dennoch, obſchon ohne mein Verſchulden oder Verdienſt, in den Briefen vorkommen.

Und kannſt du, lieber Leſer, mitunter Geduld ha⸗ ben mit der Briefſchreiberin, wenn ſie in Kränklichkeit und Selbſtſucht ſpricht, willſt du ihr Rachſicht ſchenken in ihrer Schwachheit, ſo dürfteſt du für deine Güte dadurch belohnt werden, daß du in ihren geſunderen und ſtärkeren Stunden gleichſam an ſchweſterlicher Hand zu einer vertrauteren und herzlicheren Bekanntſchaft mit dem großen Land jenſeits des Ozeans, mit ſeinen Be⸗