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An den Leſer.
Meine einzige Entſchuldigung wegen der Mühe, die ich dir mit einer ſo langen Korreſpondenz mache, beſteht darin, daß meine Reiſe in Amerika, wäre ſie nicht auf dieſe Art herausgegeben worden, überhaupt nicht erſchienen wäre. Und meine Entſchuldigung we⸗ gen der Herausgabe beſteht darin, daß ich aus mehreren Gründen dies nicht unterlaſſen konnte.
Indem ich ſie deinen Händen überlaſſe, lieber Leſer, wünſchte ich auf eine freundliche Stimmung rechnen zu können, wenigſtens eine ſolche, die mit der⸗ jenigen, worin dieſe Briefe zuerſt geſchrieben worden, nicht in Widerſtreit läge. Sie bedürfen dies mehr als irgend etwas Anderes, was ich geſchrieben habe. Denn ich kann es mir ſelbſt nicht verhehlen, daß ſie an Selbſtſucht leiden, dem großen Stein des Anſtoßes bei allen Selbſtbiographien. Das ſympathetiſche Gefühl einer Schweſter oder eines Bruders ſtoßt ſich nicht dar⸗ an, wohl aber leicht ein Fremder, der es nicht theilen kann. Ich habe deßhalb Vieles aus dieſen Briefen, was mich ganz beſonders betrifft und mir perſönlich ange⸗
Bremer, die Heimath in der nenen Welt. 1. 1


