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Die Familie H. : Skizze aus dem Alltagsleben / von Friederike Bremer. Aus dem Schwed. übers. von G. Fink
Entstehung
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daß ſie in ihrer Herzensangſt zu Allem Ja ſagt. Der Fideicommiſſarius redet mit den Gläubigern und verſprach, ſie in ein paar Tagen zu bezahlen. Und ſo führte er Herminia nach Stockholm, um ſich dort am nächſten Sonntag einfürallemal mit ihr ausrufen und dann ſogleich trauen zu laſſen; die Sache ſollte ganz im Stillen und in der größten Eile vor ſich gehen, denn Alle, beſonders der Fideicommiſſarius, hatten Angſt vor dem jungen H. Madame D.

Aber wie kam es, daß Nichts aus der Hochzeit ge⸗ worden iſt?

Madame M.

Ja, weil Herminia krank und beinahe halb verrückt wurde, wie die Clementina da im Grandſon(ein Ro⸗ man, wie die gnädige Frau wiſſen werden) und ſie war auf dem Sprung, ihrem Leben ein Ende zu machen.

Der Souffleur.

Wie gottlos!

Madame D.

Madame M.

Da wurde ihre Mutter ängſtlich, und ſchickte einen Boten zu dem Oberſten H., mit dem ſie früher gut be⸗ kannt geweſen ſein ſoll..

Der Souffleur.

Falſch! Falſch! Falſch!

Da der Suuffleur unter den drei Redenden diejenige Perſon zu ſein ſcheint, die den Gang des Stückes am Beſten kennt(vermuthlich weil er das Manuſcript in der Hand hat), ſo mag er jetzt allein auf die Bühne vortre⸗ ten und die Sache auseinanderſetzen, die ſeinem Geſchrei zufolge die Andern falſch erzählen.