für ſie und ſie eine gute Partie für Arvid. Ich wünſche ihnen alles mögliche Glück.“
ch auch,“ ſagte Julie halblaut und ſchmiegte ſich an ihren Vater, entzückt, in ſeinen Worten Billigung ihres Benehmens zu finden. Sie ſah ihn einen Augen⸗ blick mit einem Ausdruck an, worin Hoffnung, Freude,
Zärtlichkeit und Zweifel lächelte, als aber ſein Blick voll
väterlicher Milde ihr entgegenlächelte, ſchwang ſie ihren Arm um ſeinen Hals und gab ihm mehr Küſſe, als ich zählen konnte.
Profeſſor L. ſchlug ſeine Arme um ſich ſelbſt(ver⸗ muthlich aus Bedürfniß, Jemand zu umarmen) und be⸗ trachtete die ſchöne Gruppe mit einem Blick„o wie beredt iſt nicht zuweilen ein Blick!
„Gib mir ein Glas Wein, Beate!“ rief der Oberſt —%ich will eine fröhliche und frendebringende Geſund⸗ et trinken. Ein Glas ſchwediſchen Wein, das verſteht i 1
(Geneigter Leſer, er meinte Beerwein— von mir bereitet. Verzeih mir dieſe kleine Prahlerei.)
Ich ſchenkte dem Oberſten ein.
„Deine Geſundheit, mein Sohn Karl!“ rief er mit ſtrahlendem Blicke. In dieſem Moment erklang ein ſchöner Harfenaccord melodiſch aus dem anſtoßenden Zimmer. Ein electriſcher Schlag ſchien die ganze Ge⸗ ſellſchaft zu durchfahren und eine Art Illumination ent⸗ zündete ſich in Aller Augen. Der Kornet wollte auf⸗ ſpringen, wurde aber von ſeinem Vater zurückgehalten, der den Arm um ihn geſchlungen hatte, während die gnädige Frau in der Angſt über ſeine ſichtbar heftige Aufregung mehr kölniſches Waſſer über ihn ausgoß, als billig und angenehm war. Auf dieſen Harfenaccord folgte ein anderer und dann ein dritter. So ergoß ſich allmählig gleich den Wohlgerüchen im Frühlings⸗ morgen ein entzückender Strom ſchöner und reiner Me⸗ lodieen, der ſich mit unendlicher Lieblichkeit bald hob, bald ſenfte und ſo wohlthuend bis zum Innerſten des
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Herze ger b ſich b ſtimm allmä hinre
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blitzte Seine von ſi konnte


