Teil eines Werkes 
3 Bändchen (1849)
Entstehung
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meinen jungen Jahren vorhielt. Aber damals konnte ich nicht wie andere, wie die meiſten Leute ſein, und jetzt will ich nicht. Es mag eigenliebig klingen. Viekeitht iſt es ſo. Ich kann nicht helfen; ich bleibe dabei.

„Was thut denn ihr Beſonderes?“ ſagte der Er⸗ löſer, als er wollte, daß ſeine Jünger ſich über das alltägliche Treiben erheben ſollten.

Er will alſo, daß wir etwas Beſonderes ſein, daß wir ein eigenes Salz in uns haben ſollen, um das Leben zu würzen.

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Und wenn auch ſie mir Unrecht thun könnte, ja wenn Alle mir Unrecht thun wollten, würde ich dennoch recht handeln können? Recht vor meinem eigenen Rich⸗ terſtuhl, recht vor dem ewigen Auge, das in mich ſchaut, und in deſſen Lichte meine Seele einſt klar und glücklich wurde— auf eine kleine Weile.

Und dann.. wie wird es dann werden?

Am Ende noch, oft ſpät genug, aber doch zuletzt einmal findet der Ernſthaftſuchende gewöhnlich ſchon auf Erden ſeine Herberge, ſein ſtilles Stübchen, wo er, wenn der Abend kommt, ſeine Lampe an⸗ zünden, Licht und Behagen um ſich her verbreiten und in Erwartung des großen Morgens ſagen kann: Hier iſt gut ſein!

Viele ja, aber die Meiſten? Strebende Seelen, unruhige Seelen! meine Brüder und Schweſtern! Werdet ihr Ruhe finden, bevor die Flamme eures Le⸗ bens erloſchen, das glühende Herz zu Aſche gebrannt iſt und der Schnee kalt und ſchwer auf eurer Bruſt liegt? Es gibt Feuerſeelen, Phönirgeiſter, die ſich vom Feuer nähren, die ſelbſt die Flammen küſſen, von denen ſie verzehrt werden, die mit Liebe auf

ihrem brennenden Scheiterhaufen liegen, weil ſie wohl