Teil eines Werkes 
3 Bändchen (1849)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

hinein

rechen ir. Es Und er, ftigen. nund

te das anzen thmen bereit,

nn es „was

t dem n Ja⸗ Rama Mama cklich tut Capi⸗ nun⸗ ganz ſechs

e ſich „bei war, den ſcher, Nacht nauf, ihn; und

139

ſingen hörte. Und ſo wurde er allmälig heiterer und verband ſich immer feſter mit uns. Und da— da wurde auch ich anhänglich an ihn, das kann ich nicht läugnen. So verging ein Jahr, und ich weiß, daß damals in Mama der Gedanke entſtand, Adolph und ich ſollten ein Paar werden, und daß ſie es ſehr wünſchte. Ich weiß auch, daß ſie daran denkt, die Verwaltung von Bragesholm künftig an Adolph zu überlaſſen, und daß ſie den Wunſch hat, dann bei ihm, bei— uns zu bleiben. Woher ich alles das weiß, kann ich nicht ſo genau ſagen und weiß es ſelbſt nicht recht, denn Mama hat zu mir nie ein Wort über Adolph und mich geſagt. Aber ich weiß es dennoch genau, daß ſie ſo gedacht hat, und daß auch ich ſo gedacht habe, und ich glaube, Adolph hat dieſelben Gedanken gehabt. So ſtand es, als Adolph uns ver⸗ laſſen und in's Ausland reiſen mußte, theils ſeiner Geſundheit, theils der großen Fabrikgeſellſchaft wegen, bei welcher er betheiligt iſt, und deren auswärtige Verbindungen er erweitern und befeſtigen ſollte. Er reiſte und blieb beinahe anderthalb Jahre aus. Mitt⸗ lerweile lebten wir ſehr ſtille hier in Bragesholm. Adolph ſchrieb nicht oft— denn das Briefſchreiben iſt nicht ſeine Sache— und bald wurden ſeine Briefe immer ſeltener und kürzer. Und ſo kam der unendliche Winter, der hier oben ſo unerträglich lang iſt, zumal für uns, die wir mit Niemand zuſammenkommen, theils weil die Nachbarſchaft zu weit entfernt iſt, theils auch um der lieben Sparſamkeit willen, die freilich mehr nützlich als angenehm iſt. Da iſt ein Tag dem andern ſo abſcheulich gleich, daß man gar keinen Un⸗ terſchied wahrnimmt und Alles ein ſchauderhaftes Einerlei iſt. Mama iſt ſo vortrefflich und ſo gut, aber theils hat ſie ſehr viel mit ihren Angelegenheiten und ihren Rechenbüchern zu thun, bald kann ſie ganze Abende lang, manchmal ſogar bis zwei Uhr Nachts, da ſitzen und für die Brüder flicken und ſtricken, oder auch feinen Flachs zu Tiſchzeug ſpinnen, während Ina