Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

durch viele Jahre gefüllt, blieben ferne; wenn hie und da ein Fremder oder ein Bekannter ihn zu beſuchen kam, ſteckte er den Kopf hinter der Hülle hervor, ſtarrte den Beſucher an und fragte ihn mit hohler Stimme:

Haben's Maria Thereſia und den Kaiſer Joſef gekannt?

Fiel die Antwort bejahend aus, ſo ſprach er einige verwirrte Worte; im verneinenden Falle aber umwickelte er den Kopf wieder mit dem Bettlinnen und blieb ſtumm.

Im Sommer des Jahres 1812 erſchien ein junger, eleganter Mann in der Wohnung des unglücklichen Schikaneder und verlangte mit ihm zu ſprechen.

Als man ihn auf deſſen traurigen Geiſteszuſtand aufmerkſam machte, ſagte der Fremde mit wehmuthsvoller Freundlichkeit:Laſſen Sie mich nur zu ihm, vielleicht gelingt es mir, mit meinem Namen einen Funken in ſeiner Geiſtesnacht anzufachen.

Man gewährte das Verlangen.

Als der junge Mann feſten Schrittes zum Bette des Geiſteskranken trat, ſteckte dieſer den Kopf hinter der Bettdecke hervor.

Herr Direktor, begann Jener,mein Name iſt Alfred Graf von Teichberg; meine Eltern erfreuten ſich ehedem Ihrer Freundſchaft; ſie feierten ihre Verlobung

*

ir z e

,