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kurg des Reichthums) gleicht dem Schalle des Goldes, das in den Händen der Reichen zirkulirt.
Monaſtatos(die Emigranten) ſucht auf alle Weiſe dem Glücke des Tamino Hinderniſſe in den Weg zu legen durch Liſt und Trug, auch durch Gewalt, ſo daß er am Ende die Pamina gar tödten will. Aber Saraſtro ſtraft ihn dafür. Noch einmal rafft er ſeine letzten Kräfte, um mit der Königin der Nacht einen Sturm auf den Tempel des Glücks zu wagen; aber er wird mit ihr auf ewig in den Abgrund geſtürzt, nachdem er vorher feierlich geſchwo⸗ ren hat, daß er mit ſeiner Geliebten und ihm an Schwärze gleichenden Königin ſtets verbunden bleiben wolle.“
„Die wilden Thiere, die auf die füßen Töne der Flöte ihre Wildheit auf einige Zeit ablegen, ſind Löwen (Wappen der Niederlande), Leoparden— England; Adler— Oeſterreich, Rußland und Preußen. Die übrigen bedeu⸗ ten die kleinern Staaten.“
Es bleibt dem Leſer die Wahl überlaſſen, ob er die angeführte Deutung der Zauberflöte als urſprünglich, oder als ſpäter vom politiſchen Parteigeiſt aus dem Inhalte der Oper heraus⸗ geklügelt gelten laſſen wolle; der Verfaſſer hat es zweckmäßig erachtet, zum Nutzen dieſer Erzählung, die erſtere Anſicht zu adoptiren.


