Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
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Die Königin der Nacht will ihn gern retten, da auf der Exiſtenz des Tamino auch die ihrige beruht. Sie kann es aber nicht allein, und braucht daher ihre drei Nymphen dazu, die auch das Unthier vernichten.

Tamino bricht in lautem Dank gegen ſeine Erret⸗ terinnen aus, und erhält von ihnen noch überdieß ein vor⸗ zügliches Geſchenk, eine Zauberflöte.(Die Freiheit, für ſein Beſtes ſprechen und ſich beklagen zu dürfen.) Zu⸗ gleich trägt ihm aber die Königin auf, ihre Tochter aus den Händen eines grauſamen, wollüſtigen und tyranni⸗ ſchen Königs, des Saraſtro zu befreien, der ſie ihr ge⸗ raubt habe und in einer Höhle verborgen halte.

Um den Tamino deſto mehr zu dieſem Unterneh⸗ men zu entflammen, verſpricht ſie ihm dieſe Tochter dann zur Ehe; welches aber ihr wahrer Ernſt nicht iſt, da ſie ſchon längſt dem Monaſtatos von der Königin zur Ge⸗ mahlin verſprochen worden iſt.

Tamino ſchwört der Königin, alle Kräfte anzu⸗ wenden, ihr die geraubte Tochter wieder zu ſchaffen. Die Königin läßt ihm durch die Nymphen ſagen, daß er ſich bei ſeinem Abenteuer ganz auf die Leitung dreier guten Genien verlaſſen ſollte.

Nun tritt er wirklich in Begleitung des Papageno (der Reichen, die, wie bekannt, darum, daß ſie vor der Revolution ſo ſehr vom Adel und der Geiſtlichkeit zurück⸗