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Stücke viel Leben und Intereſſe geben. In wieferne ich meine Abſicht erreicht habe, muß die Wirkung zeigen.“
„Damit dieſes Stück ſogleich durch ganz Deuſchland bekannt werden könnte, habe ich es ſo eingerichtet, daß die Dekorationen und Kleider der erſten„Zauberflöte“ beinahe hinreichen, um auch den zweiten Theil zu geben; wollte eine Direktion mehr darauf verwenden, ſo würde der Effekt noch größer ſein, ob ich gleich wünſche, daß ſelbſt durch die Direktionen die Erinnerung an die erſte Zau⸗ berflöte immer gefeſſelt bliebe.“
„J. W. v. Gvethe.“*)
Was die Idee, die Tendenz der Zauberflöte an⸗ belangt, ſo iſt darüber viel ſpintiſirt und gegrübelt worden.
Ein Theil fand in der Oper als pvetiſchen Faden „den ſicheren Gang des Eingeweihten durch die Irrſalen des Lebens und neben ihm das zufriedene Fortkriechen der Gemeinheit“; Andere wieder ſahen darin eine Apologie
*) Die Adreſſe dieſes Briefes lautete:„An Herrn Paul Wra⸗ nitzty, Kompoſiteur und Direktor des k. k. Orcheſters, wohnhaft in der Kärthnerſtraße Nro. 1042, 3. Stock, in Wien.“ Wranitzky, durch mehre Inſtrumentalmuſiken, ſo wie durch eine Oper:„Obe⸗ ron“ in der muſikaliſchen Welt vortheilhaft bekannt, beabſichtigte den zweiten Theil der Zauberflöte zu komponiren, ſcheint jedoch von der Direktion dazu nicht aufgemuntert worden zu ſein.
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