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Wenige Tage ſpäter reiſſten die Liebenden nach Gräz, zur Generalin von Mannsfeld ab, und die Ver⸗ mählung wurde im Oktober zur Weinleſezeit in demſelben Weingartenhauſe gefeiert, wo die Baroneſſe vor einem Jahre ihren Mozart'ſchen Geſang ertönen ließ.
Die Gräfin Tante blieb unverſöhnlich bis an ihr Lebensende; zu ihrem eigenen Aergerniſſe mußte ſie dem Geſichtslack, der mit Taubenkoth beſtrichenen Nachtmaske, der weißen und rothen Schminke bald Valet ſagen, das heißt, ſie ſtarb, und der alte Graf konnte ſeine Verſöhn⸗ lichkeit noch mehr dadurch manifeſtiren, indem er Scipio zum Univerſalerben einſetzte.
Das junge, fortan glückliche Paar nahm ſeinen blei⸗ benden Wohnſitz in Marburg.
Ungefähr zwei Monate nach der erſten Aufführung der Zauberflöte erſchien des Nachts ein Mann in der Wohnung Schikaneder's und verlangte ihn in dringender Angelegenheit zu ſprechen. Der Theaterdirektor erkannte den Schattenſpieler, Monſieur Depenſier.
„Mein Anblick überraſcht Sie?“
„Ich kann's nicht läugnen; im Sommer hieß es, Sie ſeien von der Polizei geſucht und nicht gefunden worden.“
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