Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
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„Sie werden aber doch zugeben, daß ich Urſache habe, gereizt zu ſein?“

„Heute entſchuldige ich dieſe Stimmung noch; hoffe jedoch, daß Sie bis Freitag einer verſöhnlicheren Platz ge⸗ macht haben wird.“

„Warum gerade bis Freitag?“

„Weil an dieſem Abende meine Verlobung mit Sci⸗ pio gefeiert wird. Es bleibt Ihnen überlaſſen, ob dieſer Akt in Ihrer Wohnung, bloß en famille, oder ob er ohne Sie, bei Einem unſerer Bekannten begangen werden ſoll? Im erſteren Falle bemerke ich, daß wir die Herren Mo⸗ zart und Schikaneder als Zeugen mitbringen werden.“

„Ich vermag in dieſem Augenblicke nichts darüber zu entſcheiden.“

„Es preſſirt nicht, Herr Graf!“

„Baroneſſe! ich ſcheide in Güte von Ihnen. Sie haben meine Schwäche zu ihrem Zwecke benützt, was zwar nicht großmüthig iſt; indeſſen, da es ſich um Ihr Glück handelt, will ich den Aerger darob unterdrücken. Wenn die Entſcheidung, bezüglich Ihrer Verlobung, nicht nach Ihrem Wunſche ausfallen ſollte, wird dieß— ich gebe Zhnen mein Ehrenwort— nicht meine Schuld ſein. Leben Sie wohl!“

Die Baroneſſe ergriff die Hand des Grafen und

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