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werden, und ſein Glück wird auch das meinige ſein! So ſprach ſie, und mir blieb nichts übrig, als ſie zu bemitlei⸗ den und zu bedauern.“
Der Eindruck dieſer Entdeckung auf Scipio war ein gewaltiger.
In dem Maße, als er von der künftigen Baronin abgeſtoßen worden, fühlte er ſich zu ihrer Schweſter um ſo mehr hingezogen; wie die Arme eines Stromes mäch⸗ tiger wogen, wenn ſie in Eins zuſammen gefloſſen, ſo auch das Gefühl, wenn es ſich in Einer Perſon koncentrirt.
Die Kammerjungfer die Sängerin im Wein⸗ berge; ſie liebte ihn, liebte ihn leidenſchaftlich, meiget nützig... dieſe beiden Thatſachen ergänzten ſich; die letztere fachte die Gluth, welche die erſtere entzündet, zur Flamme an.
Indeſſen gegenüber der geſchwätzigen Schweſter be⸗ Wicht er ſich, erzwang ein kühles Lächeln und ſagte: „Die Entdeckung, die ſie mir machten, ſetz zt mich in Er⸗ ſtaunen; ich begreife jedoch noch immer nicht, was Ihre Sörefer zur Nothlüge vermochte? In welchem Zuſam⸗ menhange ſteht ihre geheime Liebe mit dem Geſange i im Weingarten? 7 Ich denke, ſie hätte ſich mir recht wohl als die Sängerin bezeichnen können, ohne dabei ihre Liebe zu verrathen?“
Die Eins⸗Fannh ſchaute den jungen Grafen mit


