Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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Um die Zeit der beiden Aequinoctien, wo weder Hitze noch Kälte die Spaziergänger wähliger machen.. waren die Baſteien beſonders beſucht.

Für dieſe beiden Perioden, heut zu Tage würde man von einer Baſtei⸗Saiſon ſprechen, gibt ein Sittenmaler jener Zeit ſogar eine Stunden⸗Eintheilung für die ver⸗ ſchiedenen Stände:

Um halb fünf Uhr Morgens ſchreibt er er⸗ ſcheinen die zärtlichen Hausknechte, Kutſcher, Reitknechte u. ſ. w. mit den geringeren Dienſtmädchen aus den vor⸗ nehmen und mittleren Häuſern.

Um halb ſechs Uhr Lakeien, Laufer, Jäger, Leib⸗ huſaren, Handwerkspurſchen ꝛc. ꝛc. mit Köchinen, Stu⸗ benmädchen, Extramädchen, geringeren Bürgerstöchtern.

Gegen ſieben Uhr kommen junge Bürgersfrauen, Frauen der niedrigeren Kanzleibeamten, Künſtler, Haus⸗ offiziers ꝛc. ꝛc.

Zwiſchen acht und neun Uhr ſchlendern die Trinker der mineraliſchen Wäſſer, die Hypochondriſten und andere eingebildet oder wahrhaft kränkelnde Leute hinauf.

Nach zehn Uhr iſt die Stunde halbadeliger Da⸗ men.

Um halb zwölf Uhr erſcheinen die Leute von den höchſten Klaſſen. Von dieſer Stunde bis gegen halb zwei