Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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„Ich wollte mich ſchon vergeſſen habe.“

„Sie hat auch ein Lied dazu geſungen.“

„O! gnädigſte Frau Gräfin, ich hab' in unſerer Pfarrkirche jeden Sonntag auf dem Chore geſungen, natürlich nie ohne die gnädige Erlaubniß der ſeligen Frau Baroneſſe.“

„Zwiſchen einem Kirchengeſang und einem profanen Liede herrſcht ein großer Unterſchied.“

„Was ich neulich geſungen, war ein Lied von einem gewiſſen Mozart...“

„Die Wahl beweiſt Ihren ſchlechten Geſchmack; man ſingt keine Kompoſition von einem Menſchen, der nicht in der Mode iſt. Kurz und gut, ich liebe den Dil⸗ letantismus unter dem Dienſtperſonale nicht; Muſik und Geſang ſind gefährliche Zeitvertreibe.“

„Gnädigſte Frau Gräfin, es hätte mir Niemand etwas anhaben können, es war ja die Kammerfrau dabei.“

„Sie iſt ein einfältiges Ding!“ verſetzte die Dame ärgerlich,„und verſteht nie, worauf man hindeutet. Es bleibt dabei, ich will es nicht.“

„Wenn Ihro Gnaden es nicht wollen, will ich's auch nicht.“

„Hätte Sie ſtatt des Geklimpers ſich lieber im Roth⸗ und Weiß⸗Auflegen eingeübt, es würde Ihr mehr

überzeugen, ob ich das Ding nicht