Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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ſicher nicht in den Garten gegangen, wenn ich nicht gedacht hätte: Schau Fanny, um dieſe Stunde hat Ihro Gnaden, die Frau Gräfin, noch nie Deiner Dienſte benö⸗ thiget, ſie wird es auch heute nicht... alſo ging ich.“

„Was Sie ſich gedacht hat, war grundfalſch; was durch zehn Tage nicht geſchieht, kann am eilften ſich er⸗ eignen... übrigens erfahre ich zu meiner Uiberraſchung, daß Sie auch Gedanken hat.“

„Wenn mir gerade was einfällt, mit Dero gnädig⸗ ſter Erlaubniß.“

„Ich hoffe, daß es nie was Schlimmes ſein wird.“

„O! da wüßte ich mir gleich zu helfen.“

„Wie denn?“

„Unſer Herr Schulmeiſter in Marburg gab uns mehr als einmal die gute Lehre, wir ſollen, ſo oft uns etwas Böſes einfalle, uns die Ohren verſtopfen und davon laufen.“

„Können denn die Kinder in Marburg das Böſe vom Guten unterſcheiden?“

„Wenn wir wollten, konnten wir es ſchon; aber wir mochten nicht immer.“

Dieſe Perſon, dachte die Dame, iſt zu einfältig, um kokett zu ſein.

„Höre Sie mich an, Fanny! Sie hat vor einigen Abenden im Gartenſalon Klavier geſpielt?“

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