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öfter als bisher, die Einſamkeit; der Seelenzuſtand des iungen Grafen zwang ſie zum Nachdenken; ihren Geiſt nach der einen Richtung ſie anſtrengend, vernachläſſigte ſie die Vorſicht nach der andern, und was ſie noch lange hintanzuhalten hoffte, überraſchte ſie— eine Scene mit dem gnädigen Herrn.
Es war außer Zweifel, daß der alte. Herr ihr ein⸗ ſames Dahinbrüten in den entlegentſten Partieen des Gartens erſpäht hatte, und einen Spaziergang in's Freie vorſchützend, durch das Hinterpförtchen zurück gekehrt war, womit er die Abſicht, die Kammerjungfer allein zu treffen, erreichte.
Das Fräulein erſchrak.
„Nun, kleiner Schelm!“ begann der alte Herr mit dem Tone vertraulicher Gutmüthigkeit,„wie gefallen Sie ſich in meinem Hauſe?“
„Gnädiger Herr! bei einer Perſon meines Standes frägt es ſich nicht, wie es ihr, ſondern wie ſie gefällt!“
„Ich glaube, man hat noch keinen Grund, mit Ihnen unzufrieden zu ſein.“
„Dieſes ſchmeichelhafte Zeugniß aus dem Munde meines gnädigen Gebieters läßt mir nichts zu wünſchen übrig.“
„Sie ſcheinen viel beſchäftiget?“ „Nicht daß ich wüßte.“


