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„Wenn Du fein fromm biſt— So ſollſt Du ſehen,
Ich weiß ein Mittel— Sicher und ſchön.
Kein Magnetiſte— Kein Alchhymiſte;
Kein Apotheker— Hat es geſeh'n!“
Schikaneder ſtand da mit weitgeöffnetem Munde, oder wie die Oeſterreicher ſich ausdrücken, wie die Nannerl beim Sterz.
Plötzlich ſtürzte er an's Inſtrument, zog die Sän⸗ gerin hinweg und rief:„Halten Sie ein, Fräulein, hal⸗ ten Sie ein, Sie bezaubern mich! Sie könnten monatlich dreißig Dukaten an Gage fordern, und ich wäre nicht im Stande, Ihnen die enorme Summe abzuſchlagen. Fräu⸗ lein, darf ich mir einige Fragen erlauben?“
„Ich werde ſie mit Vergnügen beantworten.“
„Lieben Sie den Putz?“
„Was Sie an mir ſehen, iſt mein Aufwand.“
„Sind Sie genäſchig?“
„Ich bin einen einfachen bürgerlichen Tiſch ge⸗ wohnt.“
„Allgütiger, Sie begnügen ſich am Ende mit Ihren Gefühlen?“
„Mein Herz,“ rief das Mädchen ſchwärmeriſch, „birgt meinen theuerſten Schatz!“
„Und dazu trinken Sie Champagner!“
„Ich trinke bloß Waſſer!“


