Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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Gut, wenn das unmöglich iſt, mußt Du Dir auf eine andere Weiſe helfen kurz, Du mußt Deine Stel⸗ lung zu behaupten trachten.

Ich bin mit größtem Vergnügen dazu bereit, wenn ich nur wüßte, wie?

Wir wollen darüber nachdenken.

Amice, vergiß nicht, daß der mir gewordene Auf⸗ trag zwiſchen Heute und Morgen vollzogen ſit muß.

Die Zeit iſt freilich kurz, indeſſen.

Euer Gnaden.

Was gibt's ſchon wiede Chriſtof?

Ein Fräulein iſt draußen und bittet vorgelaſſen zu werden.

Iſt es Eine vom Theater?

Nein!

Gedulde Dich einige Augenblicke, wendete ſich Schikaneder zu dem Feunde;ich werde mir die Unbe⸗ kannte raſch vom Halſe ſchaffen, dann wollen wir Deine Angelegenheit weiter beſprechen.

Zu Chriſtof:Das Fräulein kann eintreten!

Der Agent zog ſich bei Seite; ein Mädchen, nett und anſtändig gekleidet, überſchritt die Schwelle.

Der Theaterdirektor ſah faſt mitleidig auf das ſchief⸗ gewachſene, faſt höckerige Geſchöpf, welches ſich vor ihn hinpflanzte.

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