Beginn Fürſten um ein
zur Zeit ichtsbar⸗
ien 1812.
Antoinet⸗ aunitz ins 80— 1783 er Oberſt⸗
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„Man braucht in dem Koloß nie auszugehen, Man iſt daſelbſt im Uiberfluß
Mit Allem, was der Menſch bedarf, verſehen, Und das vom Scheitel bis zum Fuß.“
„Kein Handwerk, keine Kunſt ward je erfunden, Die nicht in ihm ein Obdach fand,
Man kauft daſelbſt des Tags zu allen Stunden Die Wagren aus der erſten Hand.“
Um dem Freihauſe noch höhern Grad von Selbſt⸗ ſtändigkeit zu verleihen, wurde darin ein Theater erbaut und am 7. Oktober 1786 von einem Herrn Roßbach als erſtem Unternehmer und Direktor eröffnet.
„Selbſt ein Theater lag in ſeinen Hallen, Zwar nicht, wie an der Wien, ſo groß; Doch gab man Stücke dort, die noch gefallen,
Und zwar mit Menſchen, ohne Roß.“
Doch ſchon im Jahre 1788 findet man den, auch als Schriftſteller bekannten H. Johann Friedl als Direktor des Theaters im Freihauſe, weil die frühere Truppe Schulden halber daraus vertrieben worden war.*)
)„In den andern Halbbogen des vorſtädter Zirkels— erzählt Pezzl im fünften Heft der„Skizze von Vien“(1788)— ſpielt ſeit einigen Wochen die Truppe des als Schriftſteller bekannten H. Johann Friedl. Er hat ſich dieſes Sitzes der Thalia im fürſt⸗ lich Starhembergiſchen Freihauſe auf der Wieden angenommen, nachdem eine andere Truppe, Schulden halber, aus demſelben war vertrieben worden. Dieſe Bühne wird wegen der Neuheit jetzt (1788) fleißig beſucht.“


