Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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Der Leſer wird vom Namen Freihaus ſchließen, Man wohne etwa frei darin?

Ach nein, man wohnet, wie Partheien wiſſen, So miethfrei dort, als ſonſt in Wien.)

Im Jahre 1788, alſo drei Jahre vor dem Beginn dieſer Erzählung, wurde das Freihaus durch den Fürſten Georg Adam Starhemberg**) erweitert und um ein Stockwerk erhöht.

Es gibt zum wenigſten dreitauſend Seelen In ſeinen Mauern Dach und Fach;

Wer kann die Zahl von ſeinen Fenſtern zählen? Wer rechnet ihm die Thüren nach 1*

Sechs breite Höfe, einunddreißig Stiegen, Und Gärten noch nach altem Brauch,

Weinhäuſer, Ställe, Wagenſchupfen liegen Verſperrt in ſeinem hohlen Bauch.

Das Freihaus beſitzt ſeine eigene Kapelle; zur Zeit der Patrimonialgerichte hatte es ſeine eigene Gerichtsbar⸗ keit, es bildete eine Stadt in der Stadt.

*) Komiſche Gedichte über die Vorſtädte Wiens. Wien 1812. Von Frauz Earl Geway, fortgeſett von Carl Meisl.

2) Er unterzeichnete 1756, dem Geburtsjahre Marie Antvinet⸗ tens, als öſterreichiſcher Botſchafter in Paris, die von Kaunitz ins Verk geſetzte öſterreichiſch⸗franzöſiſche Allianz, war 1780 1783 General⸗Gouverneur der Niederlande, und ſtarb als erſter Oberſt⸗ Hofmeiſter am 19. April 1807.

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Pezzl in ſeit eini H. Johe lich St nachdem vertriebe (1738)