ſtrickenden Gegenſtande, doch ſchon war der Entſchluß ge⸗ faßt, ihn nach Beendigung des Kampfes wieder zu ſuchen.
Baſſompiere entledigte ſich ſeines Schwertes, wählte eines unter den ihm von dem Fechtmeiſter dargereichten, näherte ſich hierauf ſeinem Gegner, und indem er die Worte„Mit Erlaubniß“ ſprach, zeichnete er ihm mit raſchen Strichen ein weißes Kreuz auf den rechten Schenkel.
Der Fechtmeiſter verſtand das Zeichen und verzog ſeine Miene zu einem ſpöttiſchen Grinſen, dem Publikum aber war es neu, es wartete daher lautlos auf die Bedeutung dieſes Vorgehens.
Die Aufklärung ſollte ihm bald werden.
Die Fechter nahmen Stellung, der Kampf begann.
Lametzhofer befand ſich, was phyſiſche Kraft betraf, offenbar im Vortheile, ein Umſtand, der ihm im Stoß⸗ fechten— das Hiebfechten war damals noch nicht zur Kunſt erhoben— wohl zu Statten kam.
Er führte daher gleichſam zur Einleitung raſch nach einander ein Paar einfache, das heißt gerade Stöße, welche von dem Marquis beinahe geringſchätzig parirt wurden.
Hierauf folgte von Seite des Meiſters eine Finte, der Freifechter aber ließ ſich durch den Schein zu keiner fal⸗ ſchen Bewegung verleiten, und gab ſomit dem Gegner keine Blöße.
Lametzhofer, ſeiner Abſicht ſich mehr nähernd, verſuchte ein Paar degagirte, das heißt flüchtige Stöße, die, wie natürlich, zu keinem Ziele führten, darauf ſeinen Plan enthüllend, begann er zu ſtringiren.
Er ſuchte nämlich die Klinge des Gegners durch die


