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er nur das Schmerzgeſchrei:„Jai, jai,“ und„Jeſus“ auszuſtoßen. Die Mitſieger ſeiner Schlachten ſtanden verſteinert an dem Todtenlager des Löwen. Die Königin Beatrir allein hatte noch Geiſtesgegenwart, öffnete ſeine mit Rieſenkraft geballte Fauſt und die feſt auf einander gebiſſenen Zähne, erwärmte und rieb ihm die Glieder, flößte ihm Lebenseſſenzen ein— allein verge⸗ bens! Er lag da, mit dem halbgebrochenen Auge auf ſeinen geliebten Johann ſchauend.— Endlich kam der Chardienſtag, von den Sterndeutern gefürchtet,„der Lieblings ſohn des Mars werde am Tage und in der Stunde des Mars verſcheiden, als der im Monate Marti Ge⸗ borne.“— Zwiſchen der ſiebenten und achten Früh⸗ ſtunde*) endigte der harte Kampf.— Ungarns Held war nicht mehr.
* Der ſonderbare Zufall, daß der Verfaſſer dieſe Zeilen gerade in derſelben Stunde am Chardienſtage des Jah⸗ res 1841, alſo 351 Jahre ſpäter, niederſchrieb, er⸗ weckte bei demſelben eine höchſt wehmüthige Empfin⸗ dung, die ihn zu Thränen rührte. Vom Beginne, als er— ein Knabe noch— die Geſchichte ſeines Vaterlandes zu leſen begann, war Mathias ſtets ſein Lieblingsheld, und wäre ihm des Geſanges Gabe verliehen, er hätte den ungar ſchon längſt beſungen— den Mann, der
ewig im hohen Andenken ſeines Volkes verbleiben wird.


