Teil eines Werkes 
2. Bd. (1851)
Entstehung
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gleichſam wie im Selbſtgeſpräche, fort:„Stolziere ich in Sammt und Seide daher, wie andere Fürſten? Iſt mein Kleid nicht das des gemeinſten Reiters?— Oder ſteck' ich zu Hauſe im ſichern Neſt, und laſſ' die Anderen ſich die Köpfe blutig ſchlagen? Bin ich nicht jeden Augenblick unter ihnen, trotz Wetter und Kränk⸗ lichkeit? Hab' ich ſie nicht ſtets zum Sieg' geführt? Iſt meine Hütte wohnlicher, als die des ärmſten Kriegers, iſt mein Pelz wärmer, denn der ihre? Oder ſchwelg' ich im üppigen Leben, theil ich nicht mein Brot mit ihnen? Iſt mein Lager etwa ſchwellender, und leid' ich nicht Noth und Mangel, ſo wie ſie?— Heiliger Gott, du weißt es, daß ich für das Velk weder Gefahren noch Mühen ſcheute, und dieß nun ſein Dank!“—

„Kriegsgefährten,“ wandte er ſich plötzlich zu den Hauptleuten,„beſänftiget die Leute! Kurze Zeit noch, und wir ziehen in Wien ein. Ich habe dort zwei angeſeſſene Bürger, die ganz mit mir einverſtan⸗ den ſind, und die mir die Stadt bald überliefern wer⸗ den.“

Ob dieſer Kunde waren die Hauptleute hoch er⸗ freut, und Einer von ihnen wagte die Frage: wer denn eigentlich dieſe Herren ſeien, indem man PVerräthern kein volles Zutrauen ſchenken dürfe.

Mathias aber erwiederte:„Von dieſen haben wir