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hagen einen Morgenimbiß, den ſie freilich nur karg von einem Landmanne erhandelt hatten.— Nun gings an's Erzählen her; Einer theilte dem Andern ſeine Schick⸗ ſale mit. Die Erlebniſſe Wohlmuths waren ganz einfach; er brachte nemlich die ganze Zeit in dem Gefängniſſe auf Hohenberg zu. Schikentanz hatte ſich wenig ſeiner gekümmert, weil er armer Eltern Kind zu ſein angege⸗ ben; dagegen nahm ſich Trude des armen Jünglings an, und reichte ihm pünktlich Speiſe und Trank; auch geſtattete ſie ihm, in Abweſenheit des Ritters ſich ein wenig in freier Luft ergehen zu dürfen, und machte ſeine Lage ſo erträglich, als ſie es nur immer in einem Gefängniſſe ſein konnte.—
Die Mittheilungen des Freundes boten ſchon mehr Abwechslungen dar.
„Du wirſt Dich erinnern,“ erzählte Hannes,„daß ich in jenem unglücklichen Kampfe durch einen Schwert⸗ ſchlag zu Boden geſtürzt wurde, und, von den beuteſu⸗ chenden Feinden für todt gehalten, unbeachtet liegen blieb. Wie lange ich mich eigentlich in dieſem Zuſtande befunden, weiß ich nicht, aber als ich die Augen auf⸗ ſchlug, befand ich mich auf einem Lager, ein angeneh⸗ mes Lüftchen umfächelte meine Stirne, und umherbli⸗ ckend, ſah ich mich als den Bewohner eines recht


