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rohe Lache aus,„der wittert den Braten; macht Euch nichts draus Pfäfflein, bei meiner ritterlichen Ehre ſich're ich Euch freies Geleit auf zweimal zwölf Stun⸗ den, und länger werden wir wohl Eurer nicht bedürfen; ein Blaſenfeld hat ſein Wort noch nicht gebrochen und damit hollah!“
„Ihr habt leicht„hollah“ ſchreien“ rief der Mönch und ſchob ſeinen Schnappſack wieder auf die Schulter, aber mir will ſolch unbekannter Zug nicht behagen, deß⸗ wegen wollt mir wenigſtens Kunde geben, wohin uns eigentlich die Beine tragen ſollen, denn ich bin heute ſchon wacker ausgeſchritten und bald dürften mir die Meinigen den Dienſt aufſagen—“
„Tragt deßhalb keine Sorge,“ tröſtete ihn der rit⸗ terliche Straßenhüter,„unſer Weg iſt der kürzeſte, wir ziehen da hinauf gen Hohenberg; das alte Rumpelneſt gafft ſchon einladend herunter, aber ſputet Euch ein wenig, ſchürzt Eueren Kittel und greift aus, denn da droben wird's pechſchwarz, die Wolken laufen wie feige Hunde, der Donner rollt hinter drein, wie ein ſiegen⸗ der Stecher. Verdammt noch einmal, die Tropfen fal⸗ len auch ſchon— nun friſch und raſch— Pfaff mach', daß Du voraus kommſt, ſonſt ſtupf' ich Dich mit meiner Schwertſpitze wie'n wälſchen Eſel.
Das Gewitter war wirklich arg herbeigekommen.


