tig
rzte nke hrte aber op⸗ an
Stu⸗
Euch
nen, lötz⸗ wie
dem
ringt
necht n be⸗
und nder
25
Stube, man überſchüttete die Ohnmächtigen mit friſchem Waſſer und Eſſig, aber Alles vergeblich, da begannen ſich Brandflecken zu zeigen.
„Sie ſind von der Peſt befallen!“ ſchrie einer der Schüler.
„Von der Peſt!“ brüllte die Menge und ſtob wie vom Böſen gejagt zur Thüre hinaus. Herr Wazlinger raffte in der Eile einige Koſtbarkeiten zuſammen, ſtürzte ebenfalls in den Hof und ſchloß die Stubenthüre.
Draußen gafften einige der Schüler neugierig durch die Fenſter in die Schankſtube; die beiden Unglücklichen wälzten ſich auf dem Boden umher. Der Eine wollte dem Andern auf die Beine helfen, doch es gelang nicht; da begann der Rathsknecht vorerſt zu brüllen, der Bür⸗ ger heulte um einen Trunk friſchen Waſſers; der Schaum bedeckte ihre Lippen, die Brandflecken wurden immer größer, ihr immer ſchwächer werdender Hilferuf wurde nicht erhört, endlich umfaßten ſie ſich krampfhaft, als wollten Beide zugleich aufſtehen, und dem fürchterlichen Tode entrinnen; aber ſie blieben ſtarr auf dem Boden liegen. Grabesſtille herrſchte in der verpeſteten Stube, zuweilen ſtrampften ſie noch mit den Beinen auf den Dielen des Fußbodens, allein dieſes verlor ſich nach
und nach in leiſes Zucken, welches zuletzt auch ausblieb,
das ſchwache Aechzen verſtummte, die Glieder dehnten Wien 11. 3


