Teil eines Werkes 
2. Bd. (1851)
Entstehung
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Herr Michel, mir wird's ſchwindelig im Kopfe. Seht Ihr,“ ſprach ich zu ihm,„daß ich den Nagel auf den Kopf treff', ich hab's gewittert, Ihr habt Euch über⸗ trunken, weiter nichts.“ Die ganze Geſchichte kam mir aber doch kurios vor, denn ſo mir bekannt, iſt der

dagen des Stadtſchenkers keine Klinſe, er kann hübſch viel verdauen, aber Alles iſt möglich, warum ſollte es auch ſelbiger nicht einmal ſatt bekommen. S war wieder gut.— Auf einmal verſpür' ich hinter meinem Geſitz ein Wackeln und weil der Schankherr ſich an der Lehne feſthielt, ſo ſchau' ich mich um und reiß die Au⸗ gen auf, und ſchau' wieder.

„Donnerwetter noch einmal!“ ſchrie ich dem Her⸗ berger zu,„was fehlt Euch denn, Ihr ſeid ja im Ge⸗ ſichte ſchwarzfleckig, wie ein ungariſcher Bock!“ der An⸗ dere aber konnte nicht mehr ſprechen, beutelte den Kopf wie eine Gans wenn ſie ihn ins Waſſer tunkt, läßt die Sitzlehne los, beginnt rücklings zu taumeln, ich fang' ihn auf, aber der Teufel ſoll ne ſolche Laſt halten; der Bierleutgeber wiegt auf ſtädtiſcher Wage mehr denn drei Zentner, ich ließ ihn daher auf den Boden gleiten. Nun begann er zu faumen wie ein Roß, ſchnaufte wie'ne Wildſau, ſpielte alle Farben, grün, gelb, blau und ſchwarz.„Heiliger Gott!“