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„Warum?“ rief der Hauslehrer,„weil die Räuber ein Mädchen bei ſich haben, welches dem Fremden in der Nacht das Leben rettet.“
„Und wer iſt der Fremde?“
„Ein König!“
„Und was kriegt das Mädchen dafür?“
„Der König heirathet ſie.“
„Ah ſo!“ rief die Kindbettwärterin,„jetzt iſt der Klapp 1) auf einmal heraus. Jetzt brauchen wir die Maiße nicht mehr anzuhören.“
Alle lachten; nür Frau Hannele hatte mit der Verlegenheit des beſchämten Hauslehrers Mitleid, und ſagte:„Das macht nichts, Herr Iſidor ſoll nur weiter erzählen.“
Da erhob ſich der Hausſtrer und ſprach mit ernſtem Tone:„Meine liebe Macheteneſte, Sie wollen wahr⸗ ſcheinlich Herrn Peiteles deßwegen weiter erzählen laſ⸗ ſen, damit uns der Appetit auf die Leber und Griepen vergehen ſoll, und Sie dabei etwas erſparen, das darf aber nicht geſchehen, darum herein mit der Leber und den Griegen, Herr Peiteles ſoll ſich ſeinen Roman aufheben, bis Meſchiach*) kommt.“
Allgemeines Gelächter; die geſchliſſenen Federn wur⸗ den in den zweiten Topf gepackt, die Dienſtmagd brachte Teller und Eßzeug, Sara ging zum rieſigen Kachelofen,
¹) Geheimniß. ²) Meſſias.


