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beleibte junge Mann mit wo möglich noch lauterer Stimme, ſcheue ich keine Anſtrengung; ſagen Sie mir doch ge⸗ „ fälligſt, iſt die dritte Eskadron ſchon vom Exereierplatze eingerückt?
Um die Verlegenheit der Damen zu begreifen, müſſen unſere Leſer wiſſen, daß Albert Glattweg, dies war der Name des jungen Mannes, ein jovialer, luſtiger Junge, ob ſeiner Herzensgüte trotz der vielen tollen Streiche, die er ausübte, dennoch in der ganzen Ge⸗ meinde wohlgelitten war. Er hatte einige Zeit hindurch der ſchwärmeriſchen Emeline gehuldigt, als er ſie aber vollends kennen lernte, und ihre Sympathien zum„Wehr⸗ ſtande“ entdeckte, zog er ſich zuruͤck, und lud dadurch na⸗ türlich den Haß der Schwägerinnen auf ſich. Er war aber zu klug, um dieß merken zu laſſen, machte mit den Damen ſeine Späße, gab ihnen zu erkennen, daß er von ihren Herzensverhältniſſen in Kenntniß ſei, ſetzte ſie oft in Gegenwart Anderer der gräßlichſten Verlegenheit aus, und übte an ihnen, wie an wehrloſen Opfern, ſeinen ganzen Muthwillen. Vergebens zogen ſich die Schwä⸗ gerinnen zurück, vergebens wichen ſie ihm aus, er ver⸗ folgte ſie, wußte ſie zu finden und zu quälen.
Die Damen verſtanden gleich, wohin die obige Frage in Bezug auf das Einrücken der dritten Eskadron ziele, und Frau Zirl antwortete kalt: Ich glaube, ja— wie befinden ſich Ihre Fräulein Schweſtern?
Dieſe Frage ſollte nämlich die Aufmerkſamkeit Al⸗


