Teil eines Werkes 
1. Bd. (1851)
Entstehung
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200 pfer oder Eiſen, zum Theil auch ſchon aus dem heuti⸗ gen Geſchützmetall erzeugt, waren ſchwer und ungelenk, ſelbſt ihre„kleinen kupfernen Büchſen auf Rädleins“ wozu Haufnitzen, Teraßbüchſen und Schlangen gehör⸗ ten, machten hievon keine Ausnahme; außerdem hatten ſie noch eiſerne Hakenbüchſen und Viertelbüchſen.

Von allen Ecken und Enden ſtrömten die Theil⸗ nehmer des Kriegszuges herbei, um ſich vor dem er⸗ wähnten Thore zu ſammeln. Das war ein Drängen, Laufen und Reiten. Bekannte und Blutsfreunde woll⸗ ten ihre Angehörigen noch einmal ſehen und ſprechen, der Zuſchauer und Neugierigen gab es mehr als der Krieger; der Eine hatte einen Bruder, der Andere einen Sohn, der Dritte einen Freund dabei, den er noch herzen und koſen wollte; hin und wieder ſah man auch Thränen fließen, denn der Gedanke: daß ein oder der andere der Ihrigen nicht wieder heimkehren dürfte, drückte Manchen ſchwer auf das Herz. Wohlmuth und Hannes

waren auch ſchon auf dem Platze, der Thurner und

Kathrei an ihrer Seite. Die Troſtloſigkeit der Alten hätte bald auch die Söldner hingeriſſen, als plötzlich das Zeichen gegeben wurde und die Krieger ſich in Reih! und Glied ordnen mußten. Wiewohl dergleichen ſtädtiſche Heeresʒüge— beſonders in den letzten kriegsſchwangern Jahren— nichts Seltenes waren, indem man bald gegen