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leiſe und vorſichtig und ſein Kopf lugte verdächtig nach
allen Seiten.
„Es würde mich wundern, ſollte ich ihn in dieſer Nacht nicht treffen,“ brummke er vor ſich in den Bart „Morgen ziehen die Söldner aus, und da wird doch der minnende Frauenknecht von ſeinem girrenden Täublein Abſchied nehmen, die ſüße Mondnacht iſt hiezu einladend, will mir ihn'n mal begucken den glücklichen Freier der züchtigen Bürgermeiſterstochter; kenn' ich ihn, danniſt er bald auf's Korn genommen und dann: ade Welt, ade Liebchen, deinen Hochzeiter ſiehſt Du nicht mehr und mir iſt die Bahn frei.“
So ſprechend verlor er ſich längs der Gartenmauer hinter dem Hauſe des Herrn Stephan Oen.
Die beiden Söldner, als ſie die Stephanspfarre verlaſſen hatten, luſtwandelten noch eine geraume Weile durch die Stadt, dann aber trennten ſie ſich; denn Wohl⸗ muth hatte noch einen bitterſüßen Gang, er mußte die Geliebte ſehen, um von ihr Abſchied zu nehmen.
Der kleine Garten des Bürgermeiſters lag ſtill und ruhig da, das Mondlicht zitterte auf dem dunklen Laub⸗ werk, welches ſtumm an den Zweigen hing, als woll⸗ es die Ruhe der Nacht nicht ſtören. Kein lebendes Weſen ſchien in der Umgebung zu wachen, Alles war von
ſüßem Schlummer umfangen, ein Spiel gaukelnder
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