Teil eines Werkes 
1. Bd. (1851)
Entstehung
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ein Ende, denn vom Markte herein erſcholl Trometen⸗ ruf, und wie ein Haufe dürrer Blätter, in die plötzlich ein Windſtoß fährt, ſtürzten die Gäſte alle auf den Platz hinaus.

Die drei Streiter vergaßen des Zankes, der Be⸗

krückte froh darüber, freien Wind bekommen zu haben, ſtelzte fort, und die Gevattersleute vermochten ihren Reuigkeitsſinn nicht zu unterdrücken und befolgten ſein Beiſpiel, ſelbſt der Bierleutgeber konnte ſich nicht ent⸗ halten, auf den Markt hinauszueilen. Da hatte ſich indeſſen die Scene geändert. Die Marktleute umſtanden in einem großen Halbkreiſe die Schranne, ſo daß im ſtrengſten Sinne des Wortes keine Stecknadel hätte zu Boden gelangen können, und man von oben nur Gugeln und Köpfe zu ſehen bekam. Alles ſchaute auf den Altan der Schranne, wo ſich ein ſtädti⸗ ſcher Ausrufer und ein Trometer befanden, und Letz⸗ terer ſo eben, durch ſeinen dreimaligen Trometenſtoß, den ganzen Markt auf die zu erfolgende Kundmachung aufmerkſam machte. Nach dem letzten Stoße verſtummte das Gemurmel, welches früher durch die Menge gelau⸗ fen war, und Grabesſtille nahm deſſen Platz ein.

Der Ausrufer trat nun vor, und verkündete dem Volke, daß am morgigen Vormittage, zu Ehren der hier anweſenden Herren Herzoge Georg und Chriſtoph