ſein Schöpplein Braunes und ſchaute finſter vor ſich nie⸗
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gegen, räumte ihnen einen Platz in der Ecke und begann das Weiße aufzutragen. Da er ſeine Gäſte ſchon ſeit ge⸗ raumer Zeit her kannte, ſo ſetzte er ihnen vier Krüge auf einmahl vor, von denen jeder beinahe doppelt ſo groß war, als die gewöhnlichen zu ſein pflegten.
An dem Tiſche, wo ſich die beiden Gevattersleute ihr Weißes munden ließen, war anfangs noch ein Platz leer geblieben und ſie konnten ganz unverhohlen ihrer Plauderei pflegen; allein bald darauf wurden ſie auf ⸗ auf eine ſehr unliebſame Art in derſelben unterbrochen. Die Thüre wurde nämlich aufgeriſſen, eine armſelige Ge⸗ ſtalt ſtelzte auf zwei Krücken unter den Armen herein machte ſich dadurch, daß ſie mit ihren hölzernen Beinen rechts und links ſo ziemlich weit ausgriff, Platz— und ließ ſich geräuſchvoll, unter Ichzen und Stöhnen gerade am Tiſche der beiden Gevattersleute nieder.— Bei deſſen Gewahrnehmung fuhren die Plauderer etwas zuſammen, der Thurner ſtieß an den Rathsknecht, der Rathsknecht ſtieß an den Thurner. Herr Lorenz rutſchte nach rechts, Herr Michel nach links, der Eine krazte ſich die Ohren der Andere die Naſe, kurz ſie thaten Alles, um ſich gegen⸗
ſeitig ihre Verlegenheit erkennen zu geben. Der Ange⸗ kommene ſchien, als ob er ihrer gar nicht achte, trank


