Teil eines Werkes 
1. Bd. (1851)
Entstehung
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⸗„Wißt Ihr was?“ ſprach Michel Pudmer nach n einer Weile„wir wollen uns von den Grillen nicht be⸗ ¹6 meiſtern laſſen und zugreifen, ſo lang was da iſt. Geh'n en wir auf einen Krug Weißes*) in's Leinwandhaus.“ m Der Thurner war ein großer Freund vom Weißen, wiewohl er auch das Braune nicht zu verſchmähen pfleg⸗ hr te, er nahm daher die Einladung freundlich an, zappelte n, an der Seite ſeines Gevatters fort, und mußte jedes en mal nothwendig drei Schritte vorwärts thun, während m⸗ dieſer nur Einen machte. nn, Das Leinwandhaus auf dem hohen Markt war da einerſeits an die Schranne angebaut, und bildete ander⸗ die ſeits das Eck des Leinwandgäßchens. Da die Stadt ihr ein⸗ früheres Mauthhaus zur jetzigen Schranne verbaut hatte, Lopf ſo überkam ſie hierfür das Vorrecht in dem Leinwand⸗ das hauſe einen Bierſchank zu treiben, und es dürfte ſich die⸗ ſer Schank damals einer ſo allgemeinen Heffentlichkeit ſeln, und Beliebtheit erfreut haben, wie heutzutage das Möl⸗ fen, kerbierhaus, das Eliſium, bei den drei Raben, oder an⸗ ngs⸗ dere ſogenannte Localitäten. ruch Die Schankſtube war ziemlich voll, ſobald aber die ttelte beiden Gevattersleute in dieſelbe traten, kam ihnen gleich Seuf⸗ der Bierleutgeber**) mit einem freundlichen Geſichte ent⸗

*) Man hatte auch ſchon zu jener Zeit weißes und braunes Bier.

**) Gaſtwirth.