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reinen Mund Ihr kennt mich ja, wir ſind— Gevat. tersleute.—“
Die Gevatterſchaft war Michels ſchwache Seite, und er begann mit der Reuigkeit auszukramen.
„Wißt Ihr ſchon, daß es nicht richtig hergeht?“ Der Thurner riß erſtaunt die Augen auf, und ſchwieg.
„Ich meine,“ fuhr der Andere fort„ob es Euch ſchon bekannt ſei, daß man ſich Verſchiedenes in die Ohren munkle?—“
Der Thurner riß nun auch den Mund auf, und ſchwieg wieder.
„Wir werden wieder Fehde bekommen,“ liſpelteihm der Rathsknecht ins Ohr.
„Hol' der Teufel die Fehde,“ fuhr Jener auf, und ſein Körper ſchüttelte ſich, als ob ihn die Ganshaut überliefe.
„Ja, ja,“ verſicherte der Dürre,„es iſt beſtimmt — und das wieder mit den Ungarn.“
„Die verdammten Wallachen!“ brummte Herr Lorenz.„Verdammt hinten, verdammt vorne,“ ſprach der Gevatter,„ſie machen uns viel zu ſchaffen.—“
„Bei St. Stephan, wo ich Thurner bin,“ rief der Kleine aufbrauſend,„ich wollt', ich könnte den Schnauzbärten den Stephansthurm zwiſchen die Beine werfen, daß ſie ihr Lebtag nicht mehr aufſtünden.“


