Teil eines Werkes 
1. Bd. (1851)
Entstehung
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Mühe, eines tölpiſchen Bauers wegen, nicht vergeudet haben. Ein Wort gab das andere, der hitige Zimmer⸗ mann wollte nicht nachgeben, der Wachsgießer auch, nicht, jeder glaubte das Recht auf ſeiner Seite; Grethe befand ſich in einer argen Verlegenheit, und ſuchte den Vetter zu beſchwichtigen, allein da hätte ſie eben ſo gut mit einem löcherigen Siebe die Donau ausſchöpfen können.

Des Streites war noch kein Ende, als ein junger Mann auf den Kram losging. Er hatte ſchon früher eine Weile in der Ferne geſtanden und dem Wortwech⸗ ſel zugehorcht, wahrſcheinlich hatte ihn das ängſtliche Geberden der Jungfrau dazu vermocht, ihrer mißlichen Lage ein Ende zu machen, denn dem ungeſchlachten Zimmermeiſter zu Liebe, glauben wir kaum, daß er es unternommen haben würde.

Er trat an die Seite des Wachsgießers, raunte ihm einige Worte ins Ohr, worauf dieſer ein freundli⸗ ches Geſicht machte, und dem ſtaunenden Zimmermann ein anderes Exemplar ſeines Namenspatrons mit den Worten darbot:„daß er die Figur etwas ſanfter faſſen möge, wenn er ſelbige wohlbehalten nach Hauſe zu bringen gedächte.“

Der Zimmermann beſaß nicht nur zu wenig Ehr⸗ geiz um dieſes Anerbieten zurückzuweiſen, ſondern er