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— um den muß ich feilſchen;„he Meiſter Wachs⸗ gießer, was koſtet der heilige Martin?“
Ehe der Gefragte ihm noch eine Antwort er⸗ theilen konnte, hatte er ſchon die Figur erfaßt, und da er wahrſcheinlich in dem Augenblicke nicht daran dachte, daß er keine Bandhacke zu Handen nehme, mochte er ſie mit den unzarten Händen etwas derb an⸗ gegriffen haben, und das ſchwache Wachskunſtwerk zer⸗ barſt in viele Stücke.
Ein Schreckensruf über den ihm zerfallenen
ſamenspatron entfuhr dem Zimmermeiſter; mit einem armſeligen Blicke ſchaute er auf die Wachsblättchen, die er noch immer in der ausgeſtreckten Hand vor ſich hin hielt. Grethe konnte ſich eines leiſes Kicherns nicht erwehren, der Wachsgießer aber erſah ſeinen Vortheil und forderte einen etwas übermäßigen Preis für das
zerſtörte Kunſtwerk. Darüber ging Pachmüllers Betroffenheit in Aer⸗ ger über, der zuletzt in einen heftigen Zorn ausartete. Er ballte das Wachs in ein Klümpchen zuſammen und behauptete ſteif und feſt, daß er nicht mehr bezahlen wolle, als dasſelbe im Gewichte beträge, hätte der 3 Wachsgießer den Heiligen nicht ſo zaundürr gemacht, könnte er unmöglich in der Hand zerfallen ſein. Dem Meiſter genügte dieſes Anerbieten nicht, er wollte ſeine


