320
zu halten, eilig begrub; ſo daß Manche der Meinung wurden, Sir John habe ſich ſelbſt entleibt. Bald nach ſeinem Tode verließ ſeine Tochter, deren groͤßter Kummer die Verbrechen ihres Vaters geweſen waren, fuͤr einige Jahre das Land.
Bei ihrer Ruͤckkehr nahm ſie mit gedoppel⸗ tem Rechte, und zwar als einzige Erbin Sir John Coppleſtone's und als nächſte Verwandtin des verſtorbenen Amias Radeliffe, Beſitz von dem Herrngute Warleigyg. Nach Wiederherſtel⸗ lung Koͤnig Karl's des Zweiten, vermaͤhlte ſie ſich mit Sir William Baſtard, der der koͤnigli⸗ chen Sache ſo ritterlich gedient hatte. Gertrud und ihr Gemahl lebten zu Warleigh und wie— ſen in ihrem Wandel ein muſterhaftes Beiſpiel von jenen Vorzuͤgen, die an Beſitzern großer Guͤter eine Segnung fuͤr alle ſie Umgebenden werden— ſie waren wohlthaͤtig gegen die Ar⸗
men, und lebten lange und glüͤcklich mit einan⸗
der, wiewohl dieſe Gluͤckſeligkeit in Gertrud nicht ohne Beimiſchung eines bitteren Gefuͤhls blieb, indem ſie des Gedaͤchtniſſes der Verbrechen ih⸗


