Teil eines Werkes 
3. Th. (1838)
Entstehung
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in ihm als ein Buͤßender. O blicke nicht weg von mir! Laſſ' mich niederknieen und beten! Mein Gebet ſoll den Himmel anflehen, bis Dir Gnade wird, ſo Du nur mit mir um Gnade bitten willſt. Ich kenne das Bangen Deiner Seele, doch iſt es nicht ſtaͤrker, denn das Erbar⸗ men des Hoͤchſten. Denke der Allmacht dieſes Hoͤchſten, des Herrn des Himmels und der Erde, des Vaters der Erloͤſung, bei dem kein Ding unmoͤglich iſt.“

„Hoͤr', o hoͤr'!“ rief Heſekiel,„ſie redet mit der Zunge der Wahrheit. Eine fromme Tochter athmet zu den Fuͤßen ihres Vaters Worte des Glaubens und der Erkenntniß aus; nimm dieſe Worte auf, ſo wie Du den Sang eines Seraphs aufnehmen moͤgteſt; erhebe Dein Kind vom Boden; druͤcke es an Deine Bruſt, und habe nur Ein Herz, Ein Hoffen, Ein Gebet— und dies Alles in Gott! Er iſt barmherzig, und Barmherzigkeit iſt ſein erhabenſtes Kennzei⸗ chen. Er begann in Barmherzigkeit, als er den Menſchen erſchuf; Zorn iſt nur ein Zweites in ihm, denn ſelbſt, als der Menſch Weg zu