322
denn ſo mogte man ſeine zahlreiche Verwandt⸗ ſchaft wohl nennen; und Roger Rowle, einer ſeiner Vettern, ein junger Mann von wildem Lebenswandel, aber guten Geiſtesgaben, der als Freiwilliger zur Sache des Koͤnigs geſtanden hatte, beſchloß, den alten Gubbins zu raͤchen. Roger war ein verſchmaͤheter Bewunderer von der ſchoͤnen Tochter Gubbins geweſen, liebte dieſe noch immer leidenſchaftlich und hoffte, vielleicht durch ſeinen Muth das Maͤdchen endlich noch fuͤr ſich zu gewinnen. So ſchritt er zu kecker Ausfuͤhrung des verzweifelten Plans, ihren Va⸗ ter aus ſeiner Gefangenſchaft zu befreien. An einem Tage, an welchem man wußte, daß Sir Richard abweſend und Lidford⸗Caſtle nur ſchwach bemannt ſein wuͤrde, nahmen die kuͤhnen Jagd⸗ und Landbauern unter Roger's Leitung das Ca⸗ ſtell wirklich mit Sturm, befreiten die Gubbins, Vater und Sohn, und alle ſonſtige in der Veſte befindlichen Gefangenen, die ſich zu ihnen geſel⸗ len wollten. Nach dieſem wilden Abenteuer wagten ſie nicht, in ihre heimatlichen Wohnun⸗ gen zuruͤckzukehren, ſondern bildeten eine ſtark⸗
—


