Teil eines Werkes 
2. Th. (1838)
Entstehung
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Tor mit ſeinem majeſtatiſchen platten Gipfel hatte. Von dem Orte geſehen, an welchem un⸗ ſere Wanderer jetzt ſtanden, ſchien der Felsberg unmittelbar oberhalb einer faſt ganz mit Epheu uͤberwachſenen Bruͤcke hervorzuſpringen. Die ufer des unten hinrauſchenden Gewaͤſſers wa⸗ ren mit Weidenbaͤumen beſetzt, und jenſeit des epheuuͤberwachſenen Bogens ſah man die Wi⸗ pfel einiger himmelhohen Baͤume, die ihre Aeſte uͤber den zwiſchen ihnen zu erblickenden Huͤtten⸗ daͤchern wiegten.

Nachdem unſere Schaar behutſam am aͤu⸗ ßerſten Rande des Doͤrfchens hingezogen war, begann ſie die gebirgige Hoͤhe zu erklimmen. Mit ihnen ſchien der Tor aufzuſteigen und bei jedem ihrer Schritte ein erhabeneres Anſehen zu gewinnen. Eine Zeitlang ſah man am Wege hin einzelne Grashalme, auf duͤnn mit fauler Pflanzenerde bedecktem Granitboden hervorge⸗ ſproſſen; bald jedoch ward der Pfad zu einem kahlen, in phantaſtiſchen Vorſpruͤngen und Ver⸗ tiefungen ſich zeigenden Felſen, an denen hie und da Moos und Leberkraut klebten. Die An⸗

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