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und lieblich, daß es ſich gar wohl geeignet gab, „das ſchläfrige Ohr der Nacht“ einzulullen. Wie es ihm angerathen worden war, ging Reginald dem Laufe dieſes Gewaͤſſers nach, das wie ein geſchwätziger Reiſegenoß fortwaͤhrend, ſo wie es an ihm hinſtroͤmte, mit ihm plauderte. Es dräͤngte ſich bald in einen Waldbezirk, in wel⸗ chem es ſich oft unter dem ſchattigen Baldachin dicker Aeſte und Blaͤtter aus dem Geſicht unſe⸗ res jungen Wanderers verlor.
Dieſer verließ jetzt den mehr betretenen Pfad und gelangte auf eine mit Neſſeln, Diſteln und anderem Wildkraut ſo uͤberwachſene Strecke, daß er nur mit Muͤhe ſich einen Weg bahnen konnte, und oft anhalten mußte, um ſich zu uͤberzeugen, daß er ſich in der Waldung nicht verirrt haͤtte. Obwohl er nun das ihm bisher ein treuer Fuͤh⸗ rer geweſene Waſſer nicht mehr ſah, ſo traf doch, als es in unwahrzunehmendem Bette neben ihm hinfloß, das Murmeln deſſelben des Juͤnglings Ohr
Reginald war von nachdenkendem Weſen, und gab vollends jetzt, indem er uber den Lauf die⸗


