Teil eines Werkes 
1. Th. (1838)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

———————

308

armen Kinde wollt' ich ſprechen. Wir leben in argen Zeiten, und ich kann Euch ſagen, Frau Raleigh, daß, wie harmlos Ihr auch ſein moͤgt, Ihr dennoch boͤſe Feinde habt. Barret wird's Euch nimmer vergeben, daß Ihr ihn vor Ge⸗ richt zogt, wenn gleich dieſes ihn von ſeinem ſchaͤndlichen Morde an Eurem Gatten freiſprach. Jetzt achtet meines Rathes, denn vielleicht tritt nur allzu bald die Stunde ein, in welcher ihr deſſelben hochbeduͤrftig ſein moͤgtet. Habt Ihr Schutz gegen Gefahr zu ſuchen, oder ſollte Noth Euch aus Eurer Wohnung verjagen, ſo fluͤch⸗ tet Euch in das Thal von Lydford; furchtet nichts dabei, denn Ihr werdet dort ei⸗ nen Freund finden. Bringt aber Niemand mit, als Euer armes Kind;z denn zeigt ſich mit Euch eine dritte Perſon, ſo wird der Freund Euch nicht ſichtbar werden. Erwiedert mir kein Wort jetzt, wohl aber glaubt, daß der Mann, der durch Verzweiflung zum Straßenraub geſtachelt, wohl einen ſchlechteren Kerl, als er ſelber iſt,

pluͤndern, nicht aber Hand an das Eigenthum

einer Wittwe und Waiſe legen konnte. Sol⸗