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„Damit er heim komme und ein Elend vor⸗ finde, welches ihn wuͤnſchen laſſen muß, daß er in Alba's Kerker den Tod haͤtte finden moͤgen,“ ſagte Betſy—“ doch das kuͤmmert mich nicht. Ich hege nicht den Wunſch, ihn in ſeiner Ruͤck⸗ kehr aufzuhalten, obwohl Standwich, wenn er dieſen Brief ſaͤhe, tauſendmal ſein Leben wagen wuͤrde, die Ankunft des Erben von Fitz ſo lange zu verhindern, bis Margarethens Vermaͤhlung vollzogen ward.“
„So hat Standwich dieſen Brief noch nicht geſehen?“ fragte Lady Howard haſtig.
„Nein,“ verſetzte Betſy—„Ihr, Lady, bracht ſo eben das Siegel deſſelben— ich er⸗ warte Euern Befehl, ihm denſelben einzuhaͤn⸗ digen.“
„Welches Intereſſe kann Standwich dabei ha⸗
ben,“ fragte die Lady weiter,„John Fitz in ſei⸗ ner Heimreiſe aufzuhalten, damit zuvor Marga⸗ rethens Vermählung mit Nicholas Slanning zu Stande komme?“
„Das iſt ſeine, nicht unſere Sache,“ war Betſy's Antwort.„Standwich war ein werther


