bedankt, Herr Hugo, allein ich fuͤhle kein ſon⸗ derliches Verlangen, Eure Geſchicklichkeit dadurch auf die Probe zu ſtellen, daß Ihr mir den Zeit⸗ punct meines Todes weiſſaget; obwohl Gott weiß, daß ich nicht mit allzugroßer Liebe zum Leben beladen bin, ſo zweifle ich doch nicht, daß Er, der mir das Daſeyn gab, am beſten Zeit und Art kennen wird, es mir wieder zu nehmen. Demnach ſtell ich mein Leben Gott anheim, und vin weder anmaßend ſicher hinſichtlich deſſen Dauer, noch allzuſehr in Furcht vor deſſen Ende, da ich weiß, daß mein liebevoller Schoͤpfer fuͤr jegliche ſeiner Creaturen ſorgt und wacht; und es will mir gemuthen, Sir Hugo, daß bei Eu⸗ rem Verkehr mit den Sternen Ihr ein wenig in die Rechte des hohen Gerichtshofes eingreift, indem mir nicht kund ſeyn will, daß ein menſch⸗ liches Weſen irgend ein begruͤndetes Recht habe, uber eines ſeiner Mitgeſchoͤpfe das Todesurthel auszuſprechen, es muͤßte ſolches denn von einem Criminalrichter oder einem Arzte geſchehen. Doch moͤgte ich wohl eine andere Abtheilung Eurer Gelahrtheit und Geſchicklichkeit auf die Probe
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