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dall, die er heirathen wollte. Es war ein naͤr⸗ riſcher Einfall von ihr, ihn dazu zu bewegen, am Johannisabend in die Kirche zu blinzen— es war ein Geſpoͤtt mit heiligen Dingen, und konnte nicht gut ausgehen; aber die Neugier der Weiber, ſagt ein alter Poet— ich kann mich in dieſem Augenblicke nicht auf ſeinen Na⸗ men beſinnen; doch das iſt gleichviel— war und iſt die Quelle alles Uebels.“
„Ihr aͤußert harte Rede uͤber unſer Geſchlecht,“ rief Frau Alice,„und was Eure Poeten betrifft, von denen Ihr ſo viel Aufhebens macht, ſo ſehe ich nicht ein, was die mit den Angelegenheiten der Weiber zu ſchaffen haben; und wenn ſie wirklich achtbare Herren waͤren, ſo wuͤrden ſie ſich ſchaͤmen, ſich um Dinge zu kuͤmmern, die ſie nichts angehen. Und was Edward Luggar anlangt, ſo war er ein frecher junger Geſell, der den Dirnen nachlief, anſtatt an ſeine Geſchaͤfte zu denken.“
„Das heißt verlaͤumden, Frau Alice,“ rief Barnabas;„Edward kuͤmmerte ſich um keine andere Dirne, als um Emma Gendall, die er


