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den Kirchhof ging, und in der Einen Hand ein Buͤndel brennendes Reiſig hielt, mit der andern aber eine ſchwere, raſſelnde Eiſenkette hinter ſich her ſchleppte—“
„Dennoch wollen die Leute geſehen haben,“ ſagte Frau Alice, indem ſie ihrer Freundin in's Wort fiel,„und wollen es auf ihre Bibel be⸗ ſchwoͤren, daß Sir John Page ſich am Leben befand, obſchon ſeine Frau wegen an ihm be⸗ gangenen Mordes verbrannt worden war.“
„Das kann wohl nicht ſeyn,“ meinte Bar⸗ nabas,„denn ich hoͤrte, daß der Leichnam Sir John Page's dem Todtengericht unterworfen geweſen, von der Jury aber erklaͤrt worden ſeyn ſoll, der Mord waͤre von irgend einer unbekann⸗ ten Perſon begangen; worauf denn die Frau des Getoͤdteten als verdaͤchtig eingezogen, ver⸗ hoͤrt, verurtheilt und nach dem Spruche des Ge⸗ ſetzes hingerichtet ward.“
„Nun, Gott wird's am beſten wiſſen,“ ſagte Frau Alice.„Sir John Page war ein Geiz⸗ hals, und in ſeiner Art boͤſe genug, daß Nie⸗ mand nach ſeinem Ableben gefragt haben wuͤrde,


