Teil eines Werkes 
1. Th. (1835)
Entstehung
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6 4 7.§—*

iſt gewiß, denn er verſteht nichts vom Gewerb, und kaum kann ich Dir ſagen, weshalb jene Maͤnner ihn zu ihrem Fuͤhrer waͤhlten; ſo ich nicht annehmen will, daß ſie gleich den Kindern der alten Schlange ſich nur vom Satan und von keinem Andern leiten laſſen wollen. Der Mann beſitzt freilich hoͤhere Kenntniſſe als die Uebrigen, aber an Sitten iſt er eben ſo rauh wie die Andern; eben ſo rauh wie der Berg⸗ wind, der uͤber dieſe Gipfel ſtreicht. Er iſt kuͤhn, aber auch liſtig; ſchlau wie der erdwuͤh⸗ lende Fuchs, aber auch grauſam wie der Wolf, wenn er auflauert, ob der Huͤrdenhund ſchläͤft, daß er die Heerde uͤberfallen und wuͤrgen moͤge— und um ſolcher Eigenſchaften willen moͤgen jene Maͤnner ihn wohl zu ihrem Haͤuptling erwaͤhlt haben, indem ſie, wenn zwar wild und unbaͤn⸗ dig, doch kaum witzig genug ſind, um ihr Frei⸗ beuterſchifflein ohne einen tuͤchtigen Steuermann am Ruder zu lenken.“

„Bei dem Entſetzen Pharannis!“ rief der Neffe,„ich fuͤrchte ſchier, jenem Manne zu be⸗ gegnen, von dem Ihr mir ſolche Dinge erzählt.