Genter gegen ihren Landesherrn aufgebracht. Und ſeht, wie dieſer Gilbert das Vertrauen des edlen Grafen belohnte! Bei der erſten Gefahr, die ihm ſelber drohete, verrieth er Herrn Wal⸗ ter d'Anghien in die Haͤnde des gotteslaͤſterlichen du Bois. Ich erfuhr das Alles von dieſer mei⸗ ner Pflegetochter.“
„Wie?“ rief Ludwig de Male,„war Gil⸗ bert Mattheus es, durch den mein Neffe in ſo große Gefahr gerieth?“
„Er war es wirklich,“ lautete Walter's Be⸗ kraͤftigung der Ausſage Simon's,„und ohne die Anſtrengungen des wackern Buͤrgermeiſters und des ritterlichen Koͤnigs, der durch Herrn Simon meine Bedraͤngniß erfuhr, wuͤrde ich der Grau⸗ ſamkeit jenes ſchaͤndlichen du Bois haben erlie⸗ gen muͤſſen.“
„O, mein huldvoller Monarch!“ rief Ludwig de Male, indem er ſein Knie vor dem Koͤnige beugte,„wie ſoll ich Euch danken? Ihr habt mir an dieſem Tage nicht nur meine Rechte an Flandern, ſondern, was mir theurer iſt, auch den Freund zuruͤckgegeben, der mit mir durch Bande


